nachdem bei geplanten Umbauten immer wieder die Frage nach ABEs, Gutachten, Materialgutachten, Eintagungen für Eigenbauten usw. auftauchen und ich zur Zeit vor dem gleichen Problem stehe, habe ich heute einfach mal bei meinem TÜV-Prüfer angerufen und ihn gefragt wie es aussieht, wenn ich bei ihm mit einem Höcker z.B. von www.ricambi-weiss.de auftauche (inkl. Materialgutachten).
Das Materialgutachten -sagt er- ist eigentlich für die Tonne. Es sagt nur aus, dass irgendwann vor zig Jahren das Ursprungsmaterial getestet wurde, aber nicht wie sich das Material verhält, wenn es z.B. als Höcker geformt ist...

Aber: Nachdem meine RD350LC (4L0)...
1.ein uraltes Teil ist und
2. auch nicht so schnell fährt und
3. es sich "nur" um einen Höcker handelt,
ist das Ganze nicht so wild. Wichtig ist nur, dass der Höcker eine gewisse Stabilität aufweist, ordentlich montiert ist und Kennzeichen sowie die Beleuchtung vorschriftsmäßig verbaut sind. Der Rest ergibt sich vor Ort, wenn er sich das Teil mal ansieht.

Was lernen wir daraus?
Es gibt immer wieder TÜV-Prüfer, die sich einer Sache positiv annehmen, man muß sie nur suchen und finden und wenn man seine Arbeit ordentlich ausführt, hat man bei unseren alten Möpis noch viele Möglichkeiten zur Veränderung, selbst wenn wir für die Teile keine ABE vorlegen können. Das Wichtigste ist einfach mal mit den Leuten reden denn es wird nie so heiß gegessen wie man es kocht.

Gruß,
Solo