Kurbelwelle
Moderatoren: solo, Kilroy, Stefan Philipp (M)
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Hallo Uwe,
das Mittelstück, bekommt Rillen, durch den Labyrintring und durch den Verschleiß, wird das Gasluftgemisch leichter zwischen der rechten und linken Kammer hin und her gedrückt.
Da das Orginale Mittelstück, nach meiner Erfahrung, besser ist als die
Zubehör Mittelstücke und alle Rennmaschinen seit 1980 einen Simmerring zwischen den beiden Kammern haben, statte ich die YPVS auch mit den Simmering in der Mitte aus und die Riefen werden mit einer Distanzbüchse überdeckt.
Vorteil, beim verpressen ist das Spiel zwischen Lager und Labyrintring, durch den Distanzring (Analog TZ) auitomatisch gegeben und die Lager laufen absolut frei.
Schau dir die Bilder an, einmal das Mittelstück mit Verschleißspuren und die Umbauvariante der Labyrintringe.
Du solltest dir Auflageflächen zum Verpressen machen wo der Versatz zwischen Anlauffläche der Anlaufscheiben und der gefrästen Fläche ausgeglichen wird.
Denn sonst wirst du die Welle nicht gerade zusammen bringen und das richten kannst du gleich vergessen.
Gruss vom Ammersee
Hubert
das Mittelstück, bekommt Rillen, durch den Labyrintring und durch den Verschleiß, wird das Gasluftgemisch leichter zwischen der rechten und linken Kammer hin und her gedrückt.
Da das Orginale Mittelstück, nach meiner Erfahrung, besser ist als die
Zubehör Mittelstücke und alle Rennmaschinen seit 1980 einen Simmerring zwischen den beiden Kammern haben, statte ich die YPVS auch mit den Simmering in der Mitte aus und die Riefen werden mit einer Distanzbüchse überdeckt.
Vorteil, beim verpressen ist das Spiel zwischen Lager und Labyrintring, durch den Distanzring (Analog TZ) auitomatisch gegeben und die Lager laufen absolut frei.
Schau dir die Bilder an, einmal das Mittelstück mit Verschleißspuren und die Umbauvariante der Labyrintringe.
Du solltest dir Auflageflächen zum Verpressen machen wo der Versatz zwischen Anlauffläche der Anlaufscheiben und der gefrästen Fläche ausgeglichen wird.
Denn sonst wirst du die Welle nicht gerade zusammen bringen und das richten kannst du gleich vergessen.
Gruss vom Ammersee
Hubert
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- k-k-DSCN0195.JPG (33.93 KiB) 521 mal betrachtet
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- k-k-DSCN0193.JPG (34.66 KiB) 521 mal betrachtet
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- k-DSCN0147.JPG (42.1 KiB) 521 mal betrachtet
Danke für die Info, Hubert.
Dass da nicht viel Auflagefläche für das Druckstück ist, das ist mir auch schon aufgefallen.
Auch die Riefen von der Labyrinth-Dichtung sind schon ganz erheblich. Ich glaube das kann man auch in den Fotos sehen.
Wenn ich Dich richtig verstehe, dann wird der Wellendichtring auf den Distanzring gesetzt, oder nicht?
Und der Distanzring wird dann gleichzeitig als Abstandhalter für die Lager verwendet?
Drehst Du Dir die Distanzringe selbst?
Hier jetzt mal ein paar Fotos von den Kurbelwangen, Mittelstück, Polradstumpf und Pleuel.
Bei dem 4L0-Pleuel kann man schön sehen wie krumm das ist und das Pleuelauge des 29L-Pleuels ist ziemlich blau angelaufen ... ergo Schrott.
Ebenfalls der Polradstumpf von der 4L0. Der Hammer lässt grüßen.
An meiner Vorrichtung für den 180° Versatz muss ich noch ein paar kleine konstruktive Änderungen anbringen, dann werde ich die Bildchen hier mal einstellen.
Gruß Uwe
Dass da nicht viel Auflagefläche für das Druckstück ist, das ist mir auch schon aufgefallen.
Auch die Riefen von der Labyrinth-Dichtung sind schon ganz erheblich. Ich glaube das kann man auch in den Fotos sehen.
Wenn ich Dich richtig verstehe, dann wird der Wellendichtring auf den Distanzring gesetzt, oder nicht?
Und der Distanzring wird dann gleichzeitig als Abstandhalter für die Lager verwendet?
Drehst Du Dir die Distanzringe selbst?
Hier jetzt mal ein paar Fotos von den Kurbelwangen, Mittelstück, Polradstumpf und Pleuel.
Bei dem 4L0-Pleuel kann man schön sehen wie krumm das ist und das Pleuelauge des 29L-Pleuels ist ziemlich blau angelaufen ... ergo Schrott.
Ebenfalls der Polradstumpf von der 4L0. Der Hammer lässt grüßen.
An meiner Vorrichtung für den 180° Versatz muss ich noch ein paar kleine konstruktive Änderungen anbringen, dann werde ich die Bildchen hier mal einstellen.
Gruß Uwe
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- Kurbelwangen der 4L0 und 29L mit Maß für den Pleuelbolzen.
- Kurbelwangen_4L0_29L.JPG (115.58 KiB) 503 mal betrachtet
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- Mittelbolzen von der 4L0 und 29L Welle mit Maß. Schön zu sehen, dass der YPS'en Bolzen 1 mm länger ist.
- Mittelbolzen_4L0_29L.JPG (131.02 KiB) 503 mal betrachtet
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- Pleuel der 4L0 und 29L ... beide Schrott .. aber schön zu sehen, dass das Maß um 1 mm unterschiedlich ist.
- Pleuel_4L0_29L.JPG (149.04 KiB) 503 mal betrachtet
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- Hier die äußere Kurbelwange mit Polradstumpf. Auf der Rückseite zu sehen, dass es sich hier nicht um einen eingepressten Stumpf handelt.
- Polradstumpf_4L0.JPG (118.23 KiB) 503 mal betrachtet
Mit einem Gruß aus dem Westen
*** Ein richtiges Motorrad braucht nur 2 Ventile. Eins am Vorder- und eins am Hinterrad. ***

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Hallo Uwe,
der Simmering wird in den Labyrintring eingepasst und die Distanzhülse (die auf das Mittelteil aufgeschrumpft wird), ist ein INA Innenlagerring, mit d25, D30, b11,05mm.
Den Innenring miusst du selbst auf Maß drehen, er hat eine Länge von 15mm.
Aber Vorsicht, das Material ist sehr hart, ich habe mir eine Aufspannvorrichtung gebaut, da der Distanzring beim Abdrehen im Spannfutter leicht rutscht, wenn du zu fest spannst, wird er verformt.
Ob das Pleuel noch I.O. ist, kennst du an den Laufspuren auf der Innenseite, nicht an der Aussenfarbe.
Schau dir zuerst den Rollenlagerkäfig an, ob der im Pleuelauge angestanden ist, denn der weiche Käfig arbeitet die harte Oberfläche des Pleuelauges aus.
Ergebnis ist, das die Auflagefläche der Rollen sich verringert, (Yamaha Test seitliches Spiel am Pleuel oben, Pleuel lässt sich leicht seitlich kippen) da die Auflagefäche der Rollen geringer wird.
Nimm ein Schleiffließ mit Körnung 1500, sprüh das Pleuel mit WD40 ein und reinige das Pleuel dann mit den Schleiffließ, damit entfernst du die Verfärbungen und die siehst den echten Zustand des Pleuel.
Habe noch drei Bilder bei gestellt, mit den Labyrintsimmerring, angeschlieffenes Pleuelauge durch den Lagerkäfig und das Lager dazu.
Gruss vom Ammersee
Hubert
der Simmering wird in den Labyrintring eingepasst und die Distanzhülse (die auf das Mittelteil aufgeschrumpft wird), ist ein INA Innenlagerring, mit d25, D30, b11,05mm.
Den Innenring miusst du selbst auf Maß drehen, er hat eine Länge von 15mm.
Aber Vorsicht, das Material ist sehr hart, ich habe mir eine Aufspannvorrichtung gebaut, da der Distanzring beim Abdrehen im Spannfutter leicht rutscht, wenn du zu fest spannst, wird er verformt.
Ob das Pleuel noch I.O. ist, kennst du an den Laufspuren auf der Innenseite, nicht an der Aussenfarbe.
Schau dir zuerst den Rollenlagerkäfig an, ob der im Pleuelauge angestanden ist, denn der weiche Käfig arbeitet die harte Oberfläche des Pleuelauges aus.
Ergebnis ist, das die Auflagefläche der Rollen sich verringert, (Yamaha Test seitliches Spiel am Pleuel oben, Pleuel lässt sich leicht seitlich kippen) da die Auflagefäche der Rollen geringer wird.
Nimm ein Schleiffließ mit Körnung 1500, sprüh das Pleuel mit WD40 ein und reinige das Pleuel dann mit den Schleiffließ, damit entfernst du die Verfärbungen und die siehst den echten Zustand des Pleuel.
Habe noch drei Bilder bei gestellt, mit den Labyrintsimmerring, angeschlieffenes Pleuelauge durch den Lagerkäfig und das Lager dazu.
Gruss vom Ammersee
Hubert
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Ok .. ich glaube jetzt habe ich verstanden wie Du das machst. Ich muss mir das aber noch an den Teilen selbst mal ansehen und nachmessen. Werde also mit Sicherheit nochmal darauf zurück kommen wenn ich soweit bin.
Jedenfalls schon mal jetzt einen Dank zum Ammersee.
Jetzt mal die Bildchen für die Vorrichtung - ohne Druckstücke.
Gruß Uwe
Jedenfalls schon mal jetzt einen Dank zum Ammersee.
Jetzt mal die Bildchen für die Vorrichtung - ohne Druckstücke.
Gruß Uwe
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- Der erste Entwurf für die Vorrichtung zur korrekten Montage des Mittelteils.
- Vorrichtung.jpg (44.06 KiB) 464 mal betrachtet
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- Zeichnung zur Vorrichtung
- Plan_Vorrichtung.jpg (60.41 KiB) 469 mal betrachtet
Mit einem Gruß aus dem Westen
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Hallo Uwe,
du musst bei deiner Vorrichtung den Höhenausgleich zwischen Hubzapfenauflagefläche und Wangenfläche einbringen.
Oben und unten, sonst drückst du die Welle krumm.
Mach dir noch eine Führung für den Mittelbolzen der Kurbelwelle, damit du ihn absolut im Winkel zur Wange einpressen kannst. Du kannst ihn auch mit den Haarwinkel ausrichten, aber einfacher ist es mit einer Führung.
Gruss vom Ammersee
Hubert
du musst bei deiner Vorrichtung den Höhenausgleich zwischen Hubzapfenauflagefläche und Wangenfläche einbringen.
Oben und unten, sonst drückst du die Welle krumm.
Mach dir noch eine Führung für den Mittelbolzen der Kurbelwelle, damit du ihn absolut im Winkel zur Wange einpressen kannst. Du kannst ihn auch mit den Haarwinkel ausrichten, aber einfacher ist es mit einer Führung.
Gruss vom Ammersee
Hubert
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- k-k-DSCN1120.JPG (73.29 KiB) 430 mal betrachtet
Hallo!
@Uwe: Schau dir das gut an, wie der Hubert das macht! Ein altes Säulengestell ist die optimale Basis für so eine Vorrichtung!
Vielleicht habe ich ja irgendwo noch eins rumfliegen...
Reden wir Samstag mal drüber, ok!?
Gruß Christian
@Uwe: Schau dir das gut an, wie der Hubert das macht! Ein altes Säulengestell ist die optimale Basis für so eine Vorrichtung!

Vielleicht habe ich ja irgendwo noch eins rumfliegen...

Reden wir Samstag mal drüber, ok!?

Gruß Christian
In der Theorie gibt es keinen Unterschied zwischen Theorie und Praxis.
In der Praxis schon!
In der Praxis schon!
Ja, hab ich mir schon überlegt.
Ich nehme die mittlere Bohrung als Führung für das Druckstück. Sowohl oben als auch unten.
So schnell bin ich auch nicht mit der Fertigung.
Aber Samstag rede ich gerne mit Dir darüber.
Gruß Uwe
Ich nehme die mittlere Bohrung als Führung für das Druckstück. Sowohl oben als auch unten.
So schnell bin ich auch nicht mit der Fertigung.
Aber Samstag rede ich gerne mit Dir darüber.
Gruß Uwe
Mit einem Gruß aus dem Westen
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- Holliheitzer
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Hallo Hubert
Nachdem ich mit Christian noch einige Dinge besprochen habe, werde ich noch ein paar Modifikationen vornehmen.
Sprich dickere Grundplatte und einen größeren Durchmesser der Führungsstäbe damit die Führung ein wenig stabiler ist und sich nicht verdrehen kann. Konstruktiv werde ich das in den nächsten Tagen machen und die neue Konstruktion hier posten
Ich werde dann wohl auch das zugehörige Druckstück mit konstruieren und zwar so, dass ich die mittlere Bohrung als Führung verwenden werde.
Viele Grüße
Uwe
Nachdem ich mit Christian noch einige Dinge besprochen habe, werde ich noch ein paar Modifikationen vornehmen.
Sprich dickere Grundplatte und einen größeren Durchmesser der Führungsstäbe damit die Führung ein wenig stabiler ist und sich nicht verdrehen kann. Konstruktiv werde ich das in den nächsten Tagen machen und die neue Konstruktion hier posten
Ich werde dann wohl auch das zugehörige Druckstück mit konstruieren und zwar so, dass ich die mittlere Bohrung als Führung verwenden werde.
Viele Grüße
Uwe
Mit einem Gruß aus dem Westen
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