ich bin neu hier im Forum, 24 Jahre alt und habe mir mit einer Yamaha R5F den Traum vom eigenen Klassiker erfüllt.
Der Vorbesitzer hat die Ölpumpe ausgebaut und sie mir beim Kauf lose mitgegeben. Ich habe mich im Vorfeld schon ein bisschen eingelesen, aber ein paar Punkte sind mir noch unklar und ich hoffe auf euer Know-how:
1. Identifikation & Verwendung (250er vs. 350er):
•Woran genau erkenne ich, ob die Pumpe für eine 250er oder eine 350er gedacht ist? Meine Pumpe hat einen kleinen gelben Farbpunkt am Deckel, und am Ölleitungsschlauch war ein roter Punkt (gibt es da eine spezifische Farbcodierung?).
•Falls es eine Pumpe für die 250er ist: Kann ich die überhaupt auf der 350er verwenden? Ich weiß, dass das große weiße Zahnrad zur Kurbelwelle passen muss – reicht das aus oder gibt es da Probleme wegen der unterschiedlichen Fördermenge (Muss natürlich noch mit Distanzierungs Scheiben laut Reparaturanleitungen eingestellt werden)?
2. Ersatzteile, Revision & Überholung:
•Soweit ich weiß, waren diese Autolube-Pumpen damals gar nicht zum Öffnen gedacht – die wurden im Schadensfall einfach als ganzes Modul getauscht. Gibt es heutzutage verlässliche Quellen für Ersatzteile wie den winzigen Wellendichtring?
•Muss der braune Pfropf in der Welle zwingend vorhanden sein bzw. welche Funktion hat er?
•Macht es nach über 50 Jahren Sinn, die Federn in der Pumpe vorsorglich zu erneuern?
•Woran erkenne ich, ob die Pumpe im zerlegten Zustand vollständig ist?
•Gibt es spezielle Tipps, Tricks oder Stolpersteine bei der Instandsetzung?
3. Getrenntschmierung vs. Gemischschmierung:
•Zum Thema „Pumpe drin lassen oder auf Gemisch umbauen“ gibt es ja unzählige Meinungen. Was ist eurer Erfahrung nach langfristig die beste Wahl für die Haltbarkeit des Motors?
•Ist die Sorge wegen der Zuverlässigkeit der Hauptgrund, warum viele die Pumpe damals (und heute) stilllegen?
Ich freue mich auf den Austausch und eure Tipps!
Schöne Grüße
Nils
