Immernoch Ausfall von linkem Zylinder

Wenn Schäden auftreten, die in der heilen Welt der Werkstattliteratur nicht

vorkommen, ist guter Rat nicht teuer - Du findest ihn hier.

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Wiedereinsteiger
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Immernoch Ausfall von linkem Zylinder

Beitrag von Wiedereinsteiger »

Hallo an alle,
Sorry, ich wusste nicht ob ich ein neues Thema schreiben soll oder bei meiner letzten Frage einfach antworten soll.
Habe immer noch das Problem mit dem linken Zylinder. habe heute morgen den linken Vergaser wieder zerlegt, die Düsen raus geholt, gereinigt und durchgeblasen. Die waren alle sauber. Ein bisschen Dreck war in der Schwimmerkammer, sonst war alles sauber.
Habe auch an der Düsennadel den O-Ring kontrolliert, der scheint mit bloßem Auge auch in Ordnung zu sein. Alles wieder zusammengebaut,die Schläuche zusätzlich mit Kabelbindern b.z.w Schlauchschellen befestigt, Choke gezogen 2 mal getreten und sie läuft.Qualmt aus beiden Rohren, Dann ging sie nach kurzer Zeit wieder aus. Wollte dann eine Probefahrt machen und habe schon gemerkt dass sie nicht richtig auf dem Zylinder läuft. Mir kommt es so vor als würde sie hier und da Sprit bekommen den verbrennt und wartet bis der Vergaser wieder genug Zündstoff hat. Beim Fahren(einmal um den Block)schaltet der linke Zyl. zu und ab, mit Fehlzündungen. Meine Tochter(12) hat mich schon gefragt, ob das normal wäre wenn das schwarze Rohr brennt.(Kann ich aber nicht bestätigen, da ich keine Flammen aus dem Auspuff gesehen hab. Werde morgen mal noch eine neue Kerze testen, vielleicht ist ja da was dran. Das einzige was ich noch nicht kontrolliert habe sind die Vergaserschieber. Die werde ich mir am Wochenende in Ruhe vornehmen. Können die sich eigentlich leicht verstellen. Das Motorrad lief ja bis zum Kupplungsseilriss ohne Problem?
Wie kann ich kontrollieren ob überhaupt der Unterdruck vorhanden ist.?
Könnte ich mit nur einem Zylinder fahren, könnte bei meinem Schwager vorbeifahren, der kennt sich etwas mit Motorräder aus sind aber ca. 5 km. oder ist das zu riskant?

P. S. Dank an Rene ¸ Auf die Idee mir dem Ausbau des Stutzen hätte ich auch drauf kommen können. hab mir halt lieber die Finger gebrochen
.
Und auch Dank an alle anderen die mir mit Rat und Tat beistehen.
Ich weiß nur eins: "Irgendwann läuft Sie wieder"
Gruß Ralf
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StVOnix
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Beitrag von StVOnix »

Ich glaube, du schießt dich zu sehr auf den Vergaser ein, weil du da als Letztes dran warst.
Wenn eine Zündspule beschließt, den Geist aufzugeben, ist es ihr ziemlich egal, was du als Letztes angefasst hast. Die macht das dann einfach.
Murphy's Gesetz - du bist irgendwo am reparieren, und was anderes geht kaputt. Ich könnte mir jedenfalls bei deiner Beschreibung die Zündspule vorstellen. Und ich hab extra noch mal nachgesehen: Davon hast du bisher noch nichts geschrieben.

Gruß
Rene
moin

[font=Comic Sans MS]Das Leben ist wie eine Ketchupflasche - erst kommt nichts und dann alles auf einmal.[/font]
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Kilroy
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Beitrag von Kilroy »

Wenn es die Zündung oder Zündspule wäre, dann wären die Ausfälle aber auf beiden Zylindern.
Jedenfalls bei den Modellen mit eletronischer Zündung (CDI). Deie besitzen nämlich eine Doppelspule und da zünden beide Kerzen immer gleichzeitig.
Alte Modelle mit Unterbrecher haben zwei Einzelzündspulen. Da kann das natürlich passieren.
Gruß Uwe
Mit einem Gruß aus dem Westen
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2-Takt-Sigi
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Beitrag von 2-Takt-Sigi »

Immer ein guter Tip isr dass die Gaser überlaufen.
Ich häng nach dem Einbau immer eine Spritze --ohne Schieber-- mit 60ccm an den Benzinschlauch u guck ne Weile zu ob der Sprit nachrinnt oder Blasen hochsteigen.
Die Gaser können einen zur Verzweiflung bringen!!

Gruss Sigi
Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sichs gänzlich ungeniert!
Wiedereinsteiger
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Hurra, Hurra Sie laüft wieder

Beitrag von Wiedereinsteiger »

Habe es endlich geschafft meine RD wieder richtig zum laufen zu kriegen.
Nach mehrmaligem Aus und Einbau der Vergaser hatte ich erst man die Nase voll und hab erst mal übers Wochenende die Finger vom Motorrad gelassen. Dann kam mir mit Renes Aussage wieder in den Kopf mich nicht so auf die Vergaser zu versteifen.Logisch überlegt was es sein könnte (evtl doch die Zündspule, Stecker u.s.w.), da der linke Zylinder ja immer wieder schoss und aussetzte. Hier im Forum las ich irgendwo, wenn die Kerze zu nass sein sollte gäbe es auch Probleme. Kurzum wollte eine neue Kerze einbauen, und da war das Übel.Ich trau es gar nicht zu schreiben habe mir den Fehler selbst eingebaut. Ich hatte die Kerze vorher raus geschraubt und habe es tatsächlich geschafft dass die Massenelektrode voll auf der Mittelelektrode aufliegt. Wie mir das passiert ist weiß ich nicht. Neue Kerze rein und siehe da, sie läuft. Jedenfalls werde ich in Zukunft wenn ´s mal wieder irgendwo hakt einfach mal paar Tage warten und überlegt an die Fehlersuche ran gehen.
Bedanken möchte ich mich bei allen hier die sich meiner angenommen haben, sowie bei denen die schon früher den anderen geholfen haben und ich wertvolle Tipps dadurch fand.
Hoffe doch dass ich den einen oder anderen Tipp mal habe und demjenigen wird damit so geholfen wie ihr mir geholfen habt.
Gruß Ralf :)
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Kilroy
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Beitrag von Kilroy »

Hallo Ralf
Schön dass sie wieder läuft.
Meist hilft es es sich dem Problem mit Logik und Systematik zu nähern und nicht wild drauf los zu spekulieren. Du hast es hier auch wieder gezeigt.
Viel Spaß beim Fahren.
Gruß Uwe
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MK
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Beitrag von MK »

Ach tröste dich - ich habe schon NEUE Kerzen direkt aus der Packung verbaut und eine war defekt.
DA suchst Du dich erstmal dumm und dusselig !
Ciao
Martin
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georg_horn
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Beitrag von georg_horn »

Du musst sie EINbauen, VERbaute Kerzen können ja nicht funktionieren. ;-)

http://www.belleslettres.eu/blog/verbauen-einbauen.php

SCNR,
Georg
Gruss,
Georg

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(Uli Peil im XJ-Forum)
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