Meine 31k hat ca. 3/4 Jahr mit trockenen Vergasern (vor Stilllegung über Ablassschraube Schwimmergehäuse am Vergaser entleert) gestanden.
Ich habe nun einen zu niedrigen Spritpegelstand im Schwimmergehäuse (geprüft mit Schlauchwaagenprinzip über Ablassschraube) festgestellt, so das bei höherer Drehzahlen/Belastung der Motor keine Sprit mehr bekommt.
Normalerweise hatte ich bis dato bei der Wiederinbetriebnahme eher das Problem, dass die Vergaser zu Anfang (ein paar Stunden) eher übergelaufen sind.
Dieses Phänomen hatte ich bisher noch nicht. Durch was kann sich nach längerem Trockenstand der Pegelstand nach Fluten der Schwimmerkammern verstellen?
Fragt sich was sich verstellen sollte vom stehen ???
Haste die Gaser ma zerlegt und gereinigt ???
Bei dem tollen Spritt heutzutage könnt ich mir gut vorstellen das es in
den Schwimmerkammern ablagerungen hat wie auch
an den restlichen Teilen ...
Dann siehste auch gleich obs arg verschmutzt ist ...
Das wäre mein erstes tun ...
Zerlegen und reinigen
Hab ein bisschen hin und her überlegt.
Das Einzige, was mir einfällt, ist die kleine Feder in der Schwimmernadel. Wenn die festgeht, macht die Nadel früher zu.
Gruß
Rene
moin
[font=Comic Sans MS]Das Leben ist wie eine Ketchupflasche - erst kommt nichts und dann alles auf einmal.[/font]
Hab eben nochmal zur Gewissensberuhigung den rechten Vergaser rausgenommen und auseinandergeschraubt. Alles einwandfrei! Für den linken Vergaser hatte ich keine Lust mehr. Immerhin ist gleich Fußball angesagt... *grins*
Beim Schrauben und der anschließenden Probefahrt (keine Verbesserung) kam mir noch ein anderer Gedanke:
Da der Motor aus dem Stand heraus ein, zwei mal richtig schön hochzieht bevor der Motor bei höherer Drehzahl zu fuchsen anfängt und ich in diesem Moment den Schwimmerstand kontrolliert hatte und dann den zu niedrigen Benzinpegel festgestellt hatte, habe ich in erster Linie auf ein Fehler am Vergaser getippt. Jetzt kommt aber noch ein anderer Effekt hinzu, dem ich evtl. zu wenig Aufmerksamkeit gegeben habe. Sobald der Motor fuchst und ich die Drehzahl notgedrungen wieder abfallen lasse, benötigt er eine ganze Weile, bis er wieder Gas annimmt. Dann ist erstmal alles wieder schick.
Könnte es vielleicht sein, dass der Benzinhahn nicht genügend Sprit durchläßt?
Immerhin ist er unterdruckgesteuert und hat imho ein Mebran drin, die evtl. kleben kann, oder? Vielleicht auch ein verstopftes Sieb in Tank?
Bin mal gespannt was ihr zu meinen Gedanken sagt...
Spritt raus ...
Benzinhahn raus und schauen ...
Vieleicht is der wirklich bissel dicht oder eben das Sieb zu ...
Ein Versuch isses allemal wert ...
Klingt nämlich alles so als käme schlichtweg net genug Saft nach ...
Ein Schwimmerstand ändert sich nicht von alleine. Wie denn auch.
Wenn man sein Motorrad pflegt und regelmäßig bewegt, dann passiert das alles nicht. Wenn trockene Vergaser überlaufen dann brauchen sie einen neuen Rep.-Satz. Die Dichtgummis und Dichtungen altern, weil Zeit und Benzin sie altern lassen. Der Vergaser wird undicht, dito der Benzinhahn.
Moin
Mal ganz blöde....
Max kmh = 160 / realen Wert einsetzen
Verbrauch = 8 Liter/100 / der bei Vollgas höher ist, weiss einer wieviel?
8 geteilt durch 100 * 160 = 12,8 Liter pro Stunde
geteilt durch 60 = 0,22 Liter pro Minute was aus dem Benzinhahn kommen sollte.
Bei angenommen Vollast 12 Liter/100 und real 180 KM/h = 0,36 Liter pro Minute
Mal ne Buddel Bier 0,33 unter die Aortas halten und wenns nach ner Minute nicht voll ist mal schauen ob ich richtig gerechnet habe und wenn ja was am Hahn nicht stimmt.
Gruss Frank
So habe die Sache mit dem Tankdeckel überprüft. Keine Besserung.
OK, dann doch evtl. der Benzinhahn...
Aber was passiert eigentlich wenn ich den Choke ziehe?
Oha!!! Sie nimmt ja wieder Gas an!!! Dann ist es also nicht der Benzinhahn, denn die Vergaser bekommen jetzt Sprit über den Choke.
Dann eben alles wieder auf Anfang!
Hmmm, gestern hatte ich den rechten Vergaser draußen, also her mit dem linken.
Und siehe da...
Ich hatte letztes Jahr beim Säubern der Vergaser die alten Schmimmergehäusedichtung zusätzlich mit Dichtungssilikon eingedichtet.
Beim rechten Vergaser hab ich es anscheinend etwas zu gut gemeint und ein Teil des überflüssigen Dichtsilicons ist ins Innere des Schwimmergehäuses gekommen. Jetzt hatte sich es vom Rand gelöst und vagabundierte nun im Inneren des Schwimmergehäuses herum und blockierte anscheinend zeitweilig den Schwimmer.
Boah, jetzt läuft sie wieder! *freu*