Video Welle richten und schweißen

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wwild
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Video Welle richten und schweißen

Beitrag von wwild »

was man nicht alles bei Youtube findet (selbst wenn man nicht explizit danach sucht :) ):

>>>Klick<<

Habe jetzt keine Ahnung vom Kurbelwellen richten, deshalb wars für mich mal interessant so was zu sehen.
Ob er allerdings alles richtig macht, kann ich nicht beurteilen.

Frage meinerseits an die "Hochdreher" (Holli) : reicht das aus, wenn er die Zapfen nur aussen schweißt?

Gruß Werner
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Holliheitzer
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Beitrag von Holliheitzer »

Ich denke schon Werner. Foto.....

http://forum.rd350lc.de/download.php?id=984


Gruss Holli
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Eddi
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Welle

Beitrag von Eddi »

Hallo Werner ein super Bericht wäre schön wenn er in Deutsch wäre
aber meine Frage muß die Welle nach dem Schweißen nicht wieder
feingewuchtet werden oder läßst sich dann nichts mehr machen

gruss Eddi
Motorradfahren eine Formel mit 2 Takten RD
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MK
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Beitrag von MK »

a) Naja, was Brummi rausgemssen hat könnte hier auch aufgetreten sein.
Verdrehen um den Pleuelzapfen geht nicht, aber Verzug, so dass die Haupt-Zapfen-Achsen nicht mehr auf der gleichen Achse laufen ... Hätte mich mal interessiert wie nach dem Schweissen der Rundlauf ist.

b) Er hat die Welle in's Gehäuse gelegt. Ich kenne es so, dass man sie auf den Mittleren Lagern in ein Prisma legt.

c) Interessant wie weit seine WIG Nadel so aus dem Brenner schaut ... muss ich mal für Kehlnähte versuchen, denn die 2-5 mm die man sonst so liest, reichen da eher nicht ...
Ciao
Martin
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RDThorsten
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Beitrag von RDThorsten »

Jou Martin, darüber habe ich mich auch gewundert, dass die Nadel soweit vorsteht. Ich vermute es ist etwas schonender und die Nadel glüht nicht so schnell aus. Ich lasse sie immer ca. 5mm vorstehen. Werde das auch mal probieren. Die Naht sieht ja echt lecker aus!
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2-Takt-Sigi
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Beitrag von 2-Takt-Sigi »

Hallo!

Ja was soll sich da noch bewegen wenn die Welle im Gehäuse liegt?
Auf den mittleren auflegen, an den äusseren Lagersitzen messen und am
Ende des Lima-Stumpfs !!

Schweissen hab ich auch mal probiert, 3 Kuhlen gefräst u. 3 MIG Punkte
volle Pulle rein u. dann abgeschliffen damits am Lager nicht anstreift.

Wies aber wieder aufgeht?

Gruss Sigi
Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sichs gänzlich ungeniert!
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Bigbike-Hunter
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Beitrag von Bigbike-Hunter »

MK hat geschrieben:c) Interessant wie weit seine WIG Nadel so aus dem Brenner schaut ... muss ich mal für Kehlnähte versuchen, denn die 2-5 mm die man sonst so liest, reichen da eher nicht ...
Ich vermute mal, wenn man die Nadel länger als die 2-3mm raus stehen lässt,
und vielleicht die Elektrode noch schön angespitzt wird, dass die Schmelze
ev. kleiner und tiefer wird, muss das mal die Tage probieren. :?

Ich denke man sollte die Welle vielleicht doch auf einer Richtplatte mit exakter Lagerung messen. oder ?


VG BBH
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MT-09 RN29 - total begeistert !
aber einmal 2T-Fan, bleibt 2T-Fan. :wink:
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RDThorsten
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Beitrag von RDThorsten »

Habe heute mal mit dem Brenner experimentiert. Das weite Vorstehen der Nadel bringt erhebliche Vorteile. Ich habe sie gute 8 - 10 mm aus der Gasdüse vorstehen lassen. Der Lichbogen führt kontrollierter, das Schweißbad ist besser einzusehen und die Wolframspitze verglüht nicht mehr (bleibt spitz). Die Nähte sehen dadurch wesentlich schönes aus.

Probiert es mal aus....
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Goldbroiler
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Beitrag von Goldbroiler »

Wenn ich bisher Stahl WIG geschweißt habe, habe ich die angespitzte Wolframelektrode immer 5-10mm herausstehen lassen.
Bei Alu ist die Elektrode stumpf und schließt quasi mit der Düse ab.
Ich mag böse sein, doch ich fühle mich guuut...
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