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 RD 250

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2takt racer




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BeitragVerfasst am: 05.01.2019 16:13    RD 250 Antworten mit ZitatNach oben

Hallo Zusammen

Ich bin neu hier im Forum und ich möchte mich hier auch ganz kurz vorstellen.
Ich heisse Patrick ich komme aus der Schweiz genauer gesagt aus Luzern und bin per Zufall an 2 schöne Yamaha RD 250 gekommen von 1975. Ich bin ein grosser Fan von 2 Takter und ich musste sie daher einfach kaufen Smile
Der Motor wie auch die Zylinder haben jetzt 39000km drauf.

Einer dieser RD ist jetzt eingelöst und mit dem bin ich letztes Jahr 3000km gefahren. Läuft sehr gut aber in den unteren Drehzahlen hörte ich ein leichtes klackern. Und sie bringt 130km/h im 5 Gang wie auch im 6 Gang. Hat da gar keine Kraft mehr höher zu drehen. Luftfilter wurde getauscht, Neue Zündkerzen, Zündung eingestellt, Vergaser geputzt hat aber alles nicht viel gebracht.

Jetzt wo es Winter ist habe ich die Zylinder heruntergenommen. Die Zylinder sehen für die Laufleistug sehr gut aus. Die Kolbenringe sind aber durch. Nach genauem hinschauen habe ich noch gesehen dass das obere Pleuelager stark eingelaufen ist( spürbar) Schätzungsweise 0.2mm im Durchmesser. So etwas habe ich selten gesehen und ich habe schon vieles gesehen.

Jetzt weis ich gerade nicht was ich machen sollte. Sein lassen kann ich es nicht und den Motor trennen möchte ich grundsätzlich auch nicht.

Ich habe mir überlegt das Pleuellager grösser zu hohnen und ein grösseres Pleuellager einzubauen das den gleichen Innendurchmesser wieder besitzt. das wäre aus meiner Sicht das einfachste. Habe aber bis jetzt noch nichts gefunden und mehr als 0.5mm grösser ist mir auch zu heikel.

0.2-0.3 aufhohnen und einen 0.3mm grösseren Kolbenbolzen im gleichen Pleuellager verbauen geht das. den Kolben müsste ich natürlich auch aufhohnen. Kolbenbolzen natürlich herstellen lassen.

Was würded ihr machen? Kommt das öfters bei den RD 250 vor oder sind die Pleuel nichts Wert?

Bilder kann ich später noch hinzufügen

Danke für die Antworten

Gruss

2takt racer

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manicmecanic




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BeitragVerfasst am: 05.01.2019 17:19    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hi
Ich habe viele acRDs selbst mißhandelt und an massig anderen ACs
geschraubt...solche schäden an pleueln sind mir selten begegnet...aber was nutzts,du hast trotzdem ein kaputtes da...
...warum willst du den motor nicht normal reparieren...den zu trennen ist eine normale nummer und geht ganz fix...das pleuel auf die von dir genannte art zu reparieren halte ich für keine brauchbare version...das pleuel eingebaut sauber winklig mit nem größeren loch zu versehen stell ich mir schwierig vor...aber den bolzen extra größer fertigen zu lassen halte ich für total unpraktikabel...da finde mal wen der dir das baut
...und dann paßt dein pleuellager original doch auch nicht mehr
...wenn überhaupt das pleuel reparieren dann nur per buchse die dann wieder das standardloch für serienbolzen und damit auch bolzenlager bekommt...aber auch das nur theoretisch...ob da überhaupt genug futter am oberen auge ist...keine ahnung

gruß Richard

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2takt racer




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BeitragVerfasst am: 05.01.2019 17:29    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hi

Ok. Danke für die Antwort.
Kann man den Motor zerlegen ohne spezielles Werkzeug extra für diesen Motor? Ich selbst habe eine sehr gut ausgestattete Werkstatt.

Wen ich mich dazu entscheide den Motor zu spalten und das Problem mit dem Pleuel zu beheben muss ich ja fast eine neue Kurbelwelle organisieren oder?

Sollte ich da auf Ebay usw. schauen oder gibt es da gute Kontakte die noch neue Kurbelwellen verkaufen?

Lager und Dichtsatz sollte kein Problem darstellen.

Alles in allem wird mich das etwa 1000 Euro kosten oder was muss ich da etwa rechnen?

Gruss Patrick

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stresa




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BeitragVerfasst am: 05.01.2019 19:04    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hallo Patrick,
den Motor bekommst ohne Spezialwerkzeug auseinander. Du musst ja nur den Rotor abziehen und das obere Gehäuse entfernen. Dann kannst schon die Welle rausnehmen.
Eine Welle mit neuen Lagern und neuen Pleuel überholen zu lassen kostet zwischen 400-450€
Deine Reperaturversuchsmethode, ist wie der Richard schon schrieb, nie und nimmer zu empfehlen
Gruß Uwe

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manicmecanic




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BeitragVerfasst am: 05.01.2019 19:10    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hi Patrick
Nix zu danken,wer freundlich fragt... Wink
mit einer sehr gut ausgestatteten werkstatt sehe ich kein problem auch ohne spezialwerkzeug...auseinander bekommt man ihn auch ohne spezielle werkzeuge mit dem schlagschrauber
Die faulste reparatur wäre eine andere welle...gute gebrauchte sind trotz alters immer mal im net zu finden...die andere version wäre die welle zu reparieren...

Gruß Richard

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zinnoberrot




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BeitragVerfasst am: 05.01.2019 19:59    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

@ 2takt racer

Einen passenden Polradabzieher wirst aber schon brauchen.
Ein "normaler" Haken-Abzieher ist da gar nicht zu empfehlen, der
macht das Polrad kaputt.

Und eine Blockierwerkzeug auch.

z.B.: https://www.amazon.de/universal-Haltewerkzeug-Werkzeug-Blockierwerkzeug-Variomatik/dp/B01HFZV998

Gruß Walter

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BeitragVerfasst am: 05.01.2019 20:04    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Nein Walter,
den Rotor bei den Luftgekühlten bekommt man mit der Auspuffhalterschraube abgezogen.
Ist völlig anders wie bei der YPVS.
Und um die Welle rauszuholen braucht es keine Zerlegung der Kupplung
Gruß Uwe

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zinnoberrot




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BeitragVerfasst am: 05.01.2019 20:12    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Embarassed

Nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil. Cool

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DRIVER 27




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BeitragVerfasst am: 06.01.2019 11:38    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Zitat:
Und um die Welle rauszuholen braucht es keine Zerlegung der Kupplung

hallo ,stimmt aber nur wenn der motor schon mal auseinander war und dieses dreiecksblech mit 6 mm senkkopfschrauben nicht wieder eingebaut wurde !-----driver#27

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Flori




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BeitragVerfasst am: 06.01.2019 11:57    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Einen Ölfilterschlüssel braucht es auch noch, um den Rotor beim
abdrücken gegenzuhalten

Kupplungsnabenschlüssel braucht man auch

Empfehle Dir die Kupplungsnabenmutter und die Primärzahnradmutter auf
der Kurbelwelle, bei eingebautem Motor schon zu lösen.

Die meiste Arbeitszeit, geht für säubern des Gehäuses von Schmutz
und Dichtmittels drauf

Die Auspuffschraube hat woll das richtige Gewinde für den Rotor,
aber man braucht an der Spitze 6mm Durchmesser mal 25mm länge,
um den Rotor abzudrücken

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Flori




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BeitragVerfasst am: 06.01.2019 12:56    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

@Patrick welches Öl hast Du gefahren?

Bei Modell 521/522 sind Ölpumpen mit geringerer Förderleistung
verbaut die kein billiges dickes Öl wollen.

Diese Pumpen sind mit Bez. 521 in beiden Modellen verbaut.

So einen Schaden wie bei Dir hab ich noch nicht gesehen.

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BeitragVerfasst am: 06.01.2019 13:49    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« DRIVER 27 » hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Und um die Welle rauszuholen braucht es keine Zerlegung der Kupplung

hallo ,stimmt aber nur wenn der motor schon mal auseinander war und dieses dreiecksblech mit 6 mm senkkopfschrauben nicht wieder eingebaut wurde !-----driver#27


Jepp, stimmt natürlich.
Gruß Uwe

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2takt racer




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BeitragVerfasst am: 06.01.2019 20:00    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

@Flori

Ich habe als Öl vollsynthetisches Castrol Power 1 Racing 2T Öl verwendet. Dies ist durchaus kein billiges Öl und ich fahre dieses Öl in allen Fahrzeugen und ich hatte noch nie Probleme damit. Für die Yamaha in diesem original Zustand ist das Öl natürlich nicht nötig da reicht teilsyntetisches Öl vollkommen.

Wie dem auch sei ich habe die Yamaha erst seit 3000km in meinem Besitz und es wird nicht mein Fehler gewesen sein.

Ich vermute eher dass das von der Produktion her kommt. Einen solchen Schaden habe ich noch Nie gesehen. Zuviel Spiel im Auge oder sonst wo und dann hat es das ganze ausgeschlagen.

Beide Pleuel haben einen Schaden der Linke ist aber um mehrfaches schlimmer als der rechte

Ich werde morgen noch Bilder hochladen.


Ja, mein nächster Schritt wird sein den Motor auszubauen.

Gruss Patrick

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