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 elektrisches Powerjet

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Döllinger





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Anmeldungsdatum: 17.07.2007
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BeitragVerfasst am: 29.08.2019 11:01    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hallo,

das Teil funktioniert genau umgekehrt und ist für schlitzgesteuerte Motoren gedacht um im Mid-Range Bereich eine magere Bedüsung fahren zu können ohne im Volllastbereich Risiko zu haben.

Sowas benutzt eigentlich keiner mehr, die rein hydraulischen Systeme (TZ350) funktionieren wie sie erdacht wurden.
Bei meinem Motor handelt es sich aber um einen hochmodernen Drehschiebergesteuerten. Hier will ich bei Überdrehzahl und ein Paar anderen Gelegenheiten das Gemisch abmagern um die Abgastemperatur zu beeinflussen.
Das wurde und wird mit solchen Zylinderspulen (Solenoids) gemacht, jedoch des Aufwands wegen (fast?) nur bei Wettbewerbsmotoren.
Grüße,
Bernd

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stullefumi






Anmeldungsdatum: 05.08.2006
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BeitragVerfasst am: 29.08.2019 11:57    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Die TZ 250 haben ja schon länger elektrisches PJ. Mit Mikuni Vergasern. Das PJ wird für ca. 2000 U/min geöffnet. In dem Bereich der besten Füllung. Geöffnet wird, in dem der Strom abgeschaltet wird. Gruß Stulle
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Döllinger





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BeitragVerfasst am: 29.08.2019 14:38    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hi Stulle,
war das der einzige Einspritzpunkt oder wurde noch an anderen Stellen eingespritzt? Ist mal interessant.

Bei den Reverse wurde auch bei hohen Drehzahlen der Sprit abgestellt, soviel ich weiß. Wurde mir so von einem Reverse-Fahrer angetragen.

Bei Honda ist die Steuerung wiederum anders.(Keihin)
Aprilia hatte Dellorto-Vergaser. Meine sind quasi Dellorto, ein CNC-Nachbau.
So werde ich auch die Steuerung in den Grundzügen übernehmen.

Von Dellorto gibt es auch leichte GP-Nadelventile aus Aluminium. Diese verwende ich, da ich mir davon eine schnellere Pulsation erwarte.
Grüße,
Bernd

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MS




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BeitragVerfasst am: 29.08.2019 15:11    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Ok, verstehe abmagern....
Könnte man nicht das selbe erreichen, wenn man gezielt Falschluft zuführt?
Sozusagen mit einem "Falschluftventil"
Gruß
Michael

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Döllinger





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BeitragVerfasst am: 29.08.2019 17:41    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hallo Michael,

die Methode mit dem Krafstoff(dosier)ventil ist eindeutig die bessere.
Die eingespritzte Kraftstoffmenge wird mitten in den Frischgasstrom injiziert, was eine homogene Vermischung ermöglicht und ist obendrein durch verschiedene Düsengrößen und den Öffnungsquerschnitt des Nadelventils gut zumessbar.
Ein "Falschluftventil" müsste zw. Venturiende und Drehschieber sitzen. Ich bin mir nicht sicher, ob da überhaupt etwas gesogen werden würde.
Dann ist die Dosierbarkeit sehr schlecht und eine Injektion in die Mitte des Frischgases ist schwierig.

Und dann gibt es noch ganz "weltliche" Gründe: Ich muss jetzt nur etwas schon Funktionierendes nachbauen und kann auf viele Erkentnisse und Erfahrungswerte zurückgreifen.
Dazu sind alle Bauteile, obgleich sie modifiziert werden müssen, sehr einfach beschaffbar.
Grüße,
Bernd

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stullefumi






Anmeldungsdatum: 05.08.2006
Beiträge: 776
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BeitragVerfasst am: 29.08.2019 17:49    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hallo Bernd.

Wir haben das mal bei meiner 5KE aufm Prüfstand getestet.
Das PJ wurde bei 10700 geöffnet und bei 12xxx wieder geschlossen.
Also eher weniger als 2000 U/min. In allen anderen Bereichen war es geschlossen.
Mit der Kit Zündung kann du noch 2 verschiedene Zündkurven mit verschiedenen PJ Drehzahlen kombinieren. Ein pulsendes Abschalten war glaube ich auch möglich.

Gruß
Stulle

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Döllinger





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BeitragVerfasst am: 29.08.2019 17:58    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hi Stulle,
also wird bei der 5KE auch bei Überdrehzahl geschlossen. Nur mit einem Anfetten bei Leistungsdrehzahl verbunden.
Vielen, vielen Dank für die Info.
Grüße,
Bernd

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Döllinger





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BeitragVerfasst am: 31.08.2019 19:09    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hier mal die ersten winzigen Fortschritte.
Das Nadelventil ist mit dem Solenoid verbunden und wird noch verklebt.
Der Sitz wird dann nächste Woche modifiziert.
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Döllinger





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BeitragVerfasst am: 05.09.2019 19:19    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hier mal die Schematik für den Ventilträger.
Da die Solenoide des Vorbildes nicht mehr erhältlich sind musste ich den Aufbau grundsätzlich überarbeiten.

-Der äußere Teil wird an den Veraserkörper geschweißt.
-Dichtring und Difusor werden eingesetzt und mit dem Schwimmerventilsitz gehalten
-Ein ringformiger "Volumenreduzierer" mit eingearbeitetem Sechskant kommt über den Ventilsitz. Wegen des benötigten Platzes der 9er Nuss zum festziehen des Ventilsitzes.
-Zusammengehalten wird das ganze von einer Einschraubgewindehülse M14x0,5
-Abgedichtet über 2 FKM-Dichtringe, abschließend das Solenoid.
Der Kraftstoff wird über eine Minitur-Aluminiumleitung (ID2mm) vom Düsenträger zum Ventil geleitet werden.

Wie durch ein Naturgesetz hat man natürlich die meisten der benötigten Gewindeschneider nicht da... Confused

Hier das Material. In ein Paar Wochen werden die Ventile fertig sein.
Zeichnung 5:1
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Ich habe mich übrigens für eine RTD-Zündung entschieden, damit kann man das Powerjet ON/OFF sowie mit 10 und 20Hz takten.

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Döllinger





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BeitragVerfasst am: 10.09.2019 20:34    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hallo,

die Nadelführung ist fertig.
Vorne ist eine Bohrung 4mm H7 samt einer 0,45mm langen 30° Steigung (DM 5,985mm) eingearbeitet.
Die Ventilnadel wiegt 0,31gr.
Der Stößel des Solenoids wird jetzt soweit wie möglich eingekürzt um die Reaktionszeit zu verkürzen sowie das tote Volumen zu begrenzen.

Jetzt kann man ausmessen, wie weit das Solenoid vom Difusor entfernt sein muss. Die oben gezeigte Zeichnung kann nun vollständig bemaßt werden.
Bis der Korpus fertig ist werden ein Paar Wochen vergehen.
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sispeed




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BeitragVerfasst am: 11.09.2019 09:06    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Klasse Arbeit
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